Hände

Migrantinnen im Frauenhaus

Jede Frau hat unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem religiösen oder kulturellen Hintergrund ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt. Sie muss Bedrohungen durch ihren Mann/ Partner oder Familie nicht ertragen und kann Sicherheit und Schutz im Frauenhaus finden.

Selbstverständlich erhält jede Migrantin kompetente Beratung und Unterstützung zu allen Aspekten ihres Lebens, z.B.:

  • Aufenthaltsstatus
  • Existenzsicherung
  • Sorge- und Umgangsrecht
  • Bildungsperspektiven (z.B. Deutschkurse)
  • Bildungswege der Kinder
  • Wohnungssuche

Bei ehegattenabhängigem Aufenthalt erhält eine Frau nach 2 Jahren Ehe in Deutschland einen eigenständigen Aufenthaltsstatus. Ist sie weniger als 2 Jahre verheiratet, gilt eine Härtefallregelung. Dazu sollte sie möglichst Beweise für die Gewaltsituation vorlegen:
z.B.: ärztliche Atteste, ZeugInnenaussagen, Anzeigen bei der Polizei (Aktenzeichen) oder Polizeieinsätze vor Ort.

Frauenhäuser arbeiten mit Frauenfacheinrichtungen (z.B. zu Zwangsheirat, Zwangsprostitution oder Frauenhandel), DolmetscherInnen und RechtsanwältInnen zusammen, so dass betroffene Frauen sehr gut über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert werden und diese nutzen können .

Slogan